Elternlounge

Treffpunkt für Eltern von heute – Informationen – Meinungen – Erfahrungen

Was Babys erwarten

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Babys erwarten gefüttert und getragen zu werden. Es ist Teil ihrer Natur, sie können nicht anders. Kommen Eltern diesen zutiefst menschlichen Bedürfnissen nach, schreien Babys nicht nur weniger, sie entwickeln sich auch besser. Meredith F. Small erklärt in ihrem fantastischen Buch “Our Babies Ourselves” warum. Hier ein kurzer Videobeitrag mit der Autorin:

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Januar 30th, 2012 at 11:37 pm

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Babytragen und Attachment Parenting

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Ein Beitrag von ERGOBaby zum Thema Babytragen und Attachment Parenting – ein Erziehungsstil, der auf den bemerkenswerten Erkenntnissen der Bindungsforschung beruht.

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Januar 30th, 2012 at 10:52 pm

Studienergebnisse zum Babytragen

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Für interssierte Eltern im Überblick:

Forschungsergebnisse zum Thema Babytragen

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Januar 25th, 2012 at 12:44 am

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Kommen Menschen schon gut bzw. böse zur Welt?

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Werden Menschen schon gut bzw. böse geboren? – Und welche Rolle spielt dabei das Bindungshormon Oxytocin? Hier ein Kurzbeitrag über die Ergebnisse der Neurowissenschaften zu diesem Thema:

The Empathy Gene: Are We Really Born Good or Evil? from Claremont Graduate University on Vimeo.

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September 9th, 2011 at 11:26 am

Wenn Babys sprechen könnten…

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Um wieviel einfacher wäre es für uns Eltern, wenn unsere Babys bereits sprechen könnten. Dann könnten sie uns sagen, was sie brauchen. Wir wären dann viel weniger auf Vermutungen oder irgendwelche Ratgeber angewiesen. Was aber würden sie uns sagen? Der Schweizer Dachverband für Elternbildung hat in Zusammenarbeit mit über ein Dutzend Fachexperten die wichtigsten Punkte aus Sicht des Kindes formuliert. Hier ein Auszug:

Ich will stark werden und brauche Kontakt und körperliche Nähe

  • “Ich mag bereits vor Geburt die Stimme meiner Eltern und ich mag es, wenn der Bauch meiner Mama gestreichelt wird.”
  • “Ich mag den Hautkontakt zu meinen Eltern; ja, ich brauche ihn sogar.”
  • “Auch ohne Sprache zeige ich, wie es mir geht und möchte, dass man mich versteht
  • “Ich will unterwegs mit meiner Mami oder meinem Papi Sichtkontakt halten können”
  • “Ich möchte, dass Mami und Papi sich mit mir beschäftigen und ich im Rahmen meiner Möglichkeiten antworten kann.”

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Juli 31st, 2011 at 3:46 pm

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Raus aus dem Teufelskreis und rein in den Engelskreis durch Nähe

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Wenn etwas so ist, wie es ist, ist dafür in der Regel nie ein einzelner Faktor ausschlaggebend dafür.  Bin ich mit einer Situation zufrieden, so ist das nicht das Ergebnis einer Ursache, sondern mehrerer, die sich noch dazu wechselseitig beeinflussen. Bin ich mit einer Situation unzufrieden, ist das natürlich genauso. Diese Betrachtungsweise ist unter dem Begriff “systemisches Denken” bekannt.

Versucht man nun zu erläutern, warum es Attachment Parenting-praktizierende Eltern oftmals viel einfacher haben als “klassisch” erziehende Eltern, so ist auch hier natürlich nicht eine einzelne Ursache ausschlaggebend dafür. Versucht man nun die Ursachen und ihre wechselseitig, sich positiv verstärkenden Beziehungen systemisch zu betrachten, entsteht so etwas wie ein Engelskreis, der sich schematisch wie folgt darstellen lässt:

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Juli 23rd, 2011 at 3:26 pm

Warum Durchschlafen riskant ist und Co-Sleeping und Babytragen das SIDS-Risiko reduziert

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“Schläft dein Baby schon durch?” Diese Frage gehört zweifelsfrei zu jenen Fragen, die man als Eltern eines Babys am häufigsten gestellt bekommt. Warum ist das Durchschlafen können des Babys für viele Eltern so wichtig? Ein Grund dürfte wohl sein, dass Eltern in unserem Kulturkreis meist getrennt von ihren Babys schlafen – und das nächtliche Aufwachen des Babys zwangsläufig die Nachtruhe der Eltern stört, die dann ja meist aufstehen müssen, um das Kind wieder zu beruhigen. Wer würde sich da nicht wünschen, dass das Baby endlich einmal durchschläft?

Co-Sleeping hingegen hat den Vorteil, dass man nächtens nicht aufstehen muss, wenn das Kind aufwacht. Man kann liegen bleiben, um das Baby zu beruhigen. Dies geschieht dann oftmals sogar im Halbschlaf, ohne dass man es richtig mitbekommt. Der Schlaf der Eltern wird so kaum gestört.

Co-Sleeping hat aber auch einen Nachteil: Babys die bei ihren Eltern schlafen, haben nachweislich einen leichteren Schlaf als getrennt von ihren Eltern schlafende Babys. Dies führt dazu, dass Babys im Familienbett noch öfter aufwachen als sie aufgrund ihrer kürzeren Schlafrhythmen ohnehin schon tun würden.

Aber ist der leichtere Schlaf und das häufigere Aufwachen von Babys im Familienbett wirklich so ein großer Nachteil? Bei genauerer Betrachtung Nein! Vielmehr ist das nächtliche Aufwachen ein Schutzfaktor kleiner Babys, den die Natur aus guten Grund so eingerichtet hat. Warum? Der Experte auf diesem Gebiet, der Anthropologe und Leiter des Mutter-Kind-Schlaflabors an der Notre Dame University, James McKenna, erklärt dies auf einem auf Youtube veröffentlichten Beitrag mit dem Titel Durchschlafen ist ungesund folgendermaßen:

Babys haben die Fähigkeit, in ganz ruhiger Umgebung in Tiefschlaf zu fallen. Aufgrund der neurologischen Unreife kleiner Babys, besteht jedoch die Gefahr, dass sie Atmungssaussetzer (sog. Schlafapnoe) haben können. Wenn nun das Baby Atmungsaussetzer bekommt, währenddessen es sich gerade in der Tiefschlafphase befindet, kann es im schlimmsten Fall nicht mehr rechzeitig genug aufwachen, um die Atmung im wachen Zustand wieder regulieren zu können. Die Folge im schlimmsten Fall: Plötzlicher Kindstod (SIDS, Sudden Infant Death Syndrome)!

Untermauert werden die Studien McKenna’s durch die Tatsache, dass in Ländern, wo Babys traditioneller Weise bei ihren Eltern schlafen, Plötzlicher Kindstod äußerst selten vorkommt (vgl. Studie: Sudden infant death syndrome: links with infant care practices von Gantley, Davies, Murcott, 1993).

Auch wenn in den Medien nach wie vor behauptet wird, man kenne die Ursachen für den Plötzlichen Kindstod nicht. Tatsache ist, dass man die Hauptrisikofaktoren mittlerweile kennt. Hierzu zählt – neben dem oben beschrieben Grund – auch ein Mangel an Serotonin-Mangel, ein “Glückshormon”, welches u.a. bei Köperkontakt vermehrt produziert wird.

Attachment Parenting empfiehlt sowohl einen häufigen Körperkontakt durch z.B. Babytragen als auch Co-Sleeping – Und damit zwei Praktiken, die das SIDS-Risiko ganz wesentlich reduzieren können.

Schläft es sich mit diesem Wissen nicht gleich viel besser, auch wenn das Baby noch nicht durchschläft?

Bild: Privatfoto des Autors

 

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Juli 21st, 2011 at 11:41 pm

Attachment Parenting fördert Empathie und soziale Kompetenz

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Juli 17th, 2011 at 12:38 pm

Familie oder Beruf? – Gibt es eine Lösung für dieses Dilemma?

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“Wie man’s macht, ist’s falsch”, schreibt der Verfasser eines heute im DerStandard erschienen Beitrags über familienfeindliche Arbeitsbedingungen und das scheinbar unlösbare Dilemma Kind oder Beruf bzw. Arbeit oder Familie.

Meiner Ansicht nach kann weder ein “Frauen zurück an den Herd” noch das “zu frühe Abgeben des Kindes in Fremdbetreuung” der Weisheit letzter Schluss sein kann. Denn, ist es nicht eher so, dass das Problem uns deswegen so unlösbar erscheint, weil wir Menschen Jahrmillionen von Jahren unsere Kinder bei der Arbeit immer mit dabei hatten? Liegt die tieferes Ursache dieses Problems nicht denn darin, dass wir in unserer Gesellschaft zu Zeiten der Industrialisierung damit begonnen haben, Arbeit und Privatleben bzw. Beruf und Kindererziehung künstlich voneinander zu trennen?

Wäre es nicht eine schöne gesellschaftliche Vision, unsere ganzes kreatives, menschliches Potenzial und unsere Entwicklungsfähigkeit dahingehend zu nutzen, Lösungen zu finden, die wieder vereinen, was zusammen gehört?

Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, Teleworking und Betriebskindergärten sind da erst der Anfang einer, meiner Meinung nach, wichtigen gesellschaftlichen Entwicklung, wo Arbeit und Kinderbetreuung wieder zusammengeführt werden.

So realitätsfremd es sich unter den uns heute bekannten Bedingungen es anhören mag, langfristig täte es uns gut, wenn Kinder am Arbeitsplatz wieder eine Selbstverständlichkeit sein würden.

Der Weg dorthin ist zweifelsfrei ein ausgesprochen langer. Dennoch halte ich nichts für unmöglich. Die Menschheit hat es zigmal bewiesen, dass sie zu Leistungen fähig ist, die ein, zwei Generationen davor noch im Bereich des Unmöglichen lagen.

Und, schauen wir doch einmal genauer hin: Beginnt die von uns Menschen künstlich geschaffene Grenze zwischen Beruf und Privat nicht jetzt schon allmählich zu zerbröckeln?

 

 

 

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Juni 12th, 2011 at 12:44 am

Attachment – Was bringt’s?

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Was bringt nun wirklich, sich als Eltern eine emotional tiefe Eltern-Kind-Bindung (Attachment) zum Ziel zu setzen? Hier die fünf wichtigsten Gründe kurz zusammengefasst:

(gefunden auf: www.earlymomentsmatter.org)

In Deutsch:

- Ihr Kind entwickelt die Fähigkeit, Stress besser zu bewältigen - ein Leben lang!

- Ihr Kind entwickelt sozio-emotionale Kompetenz (Stichworte: Aufbau entsprechender neuronaler Strukturen im Gehirn, soziale und emotionale Intelligenz, EQ)

- Ihr Kind entwickelt Selbstvertrauen und Unabhängigkeit

- Ihr Kind wird später einmal mit größerer Wahrscheinlichkeit einen hohen Bildungsgrad erreichen

- Ihr Kind entwickelt die Fähigkeit, positive und dauerhafte Beziehungen und Freundschaften mit anderen Menschen einzugehen.

Sind das nun alles haltlose Behauptungen? Ein Modetrend in der Erziehung, der bald wieder verschwindet und durch einen anderen ersetzt wird? Definitiv nein! Es gibt wohl in der ganzen Entwicklungspsychologie keinen Wissenschaftszweig, der in den vergangenen Jahrzehnten so ausgiebig erforscht wurde, wie die Bindungsforschung. All diese Effekte sind hundertfach belegt. Teilweise sogar duch sehr aufwändige Langzeitstudien, bei denen Dutzende von Kindern ein ganzes Leben lang, von der Geburt bis ins hohe Erwachsenenhalter, wissenschaftlich begleitet wurden, um die Effekte sicherer Bindung auf das Leben dieser Menschen zu erforschen.

Alle Ergebnisse kommen zum gleichen Ergebnis: Kinder, die früh eine sichere Bindung zu ihren Eltern aufbauen und halten konnten, profitieren davon ein ganzes Leben lang. Zusätzliche Bestätigung erhalten diese Ergebnisse der Bindungsforschung durch die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Diese zeigen durch moderne bildgebende Verfahren, dass sich die Gehirne kleiner Kinder, je nach ihren Bindungs- und Umwelterfahrungen, die sie in den ersten  Lebensjahren erfahren, unterschiedlich entwickeln!

Aber was sind all diese trockenen Forschungserkenntnisse gegen die unbeschreiblichen Glücksmomente von zunehmend mehr Eltern auf diesem Globus, die sich eine emotional tiefe Bindung zum Kind zum Ziel gesetzt haben und die Früchte dieser Zielsetzung tagtäglich am eigenen Nachwuchs beobachten und erleben können?

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Juni 9th, 2011 at 11:56 pm

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